Max von Gutleben

Max von Gutleben ist unter äußerst dubiosen Umständen zur Welt gekommen. Sein Vater ist völlig unbekannt, auch die Angaben über seine Mutter liegen im Nebulosen. Es gibt auch keine Fotos, Bilder und näheren Daten zu diesen Autor. Bei vorliegendem Kinderfoto ist nicht ganz sicher gestellt, ob es sich tatsächlich um den Autor  handelt. Vielleicht ist es überhaupt eine Autorin.

Verbürgt ist nur, dass seine ersten Worte: DADA waren. So landete er schon kurz nach seiner Geburt in der Literaturszene. 

Sicher ist auch, dass der Autor bis zum heutigen Tag mehrere hundert Romane, dutzende Theaterstücke und Tausende Essays verfasst hat: Alle unter verschiedenen Pseudonymen, sodass man nie sicher sein kann, wer steckt dahinter. Wir sind überzeugt, dass sie schon Texte von ihm gelesen haben, ohne es zu wissen.

Aufgrund seiner äußerst prekären familiären Situation wird auch behauptet, dass er seit Geburt namenlos blieb. Journalisten versuchen seit Jahren verbissen, seine wahre Identität zu lüften. Bis heute ergebnislos. Was Gutleben anlangt befindet sich auch die Literaturkritik noch in Schockstarre. Sie kann mit diesem Phänomen nicht umgehen und es nicht entsprechend einordnen. Sie ist ratlos und schweigt. Das ist gut so.

Auf alle Fälle sind wir auf abenteuerliche Weise zu diesem Manuskript gekommen. Ein eigenes Buch für sich, wäre das. Aber wir verschonen den werten Leser, die werte Leserin damit, sondern freuen uns nur, dass wir dieses geheimnisvolle Meisterwerk in unserem Programm haben. 

Werk

Solange noch Blätter auf den Bäumen sind, wir der Schnee nicht liegen bleiben

Umfang: 136 Seiten